ÖDP: Bio-Lebensmittel in Landkreiseinrichtungen

Nachfrage nach Ökoprodukten ankurbeln - Vorteil bei künftiger Bewerbung

Rottal-Inn. Die ÖDP-Kreistagsfraktion drängt weiterhin darauf, dass der Landkreis in seinen Einrichtungen (Schulen, Rottal-Inn-Kliniken, Theater) und bei seinen Veranstaltungen „Schritt für Schritt das komplette Angebot auf Bio-Lebensmittel umstellt“. Diese sollen so weit wie möglich aus der Region kommen.

Nachdem der Landkreis bei dem Wettbewerb zur staatlich anerkannten Ökomodellregion mit seiner Bewerbung nicht erfolgreich war, soll laut Aussage von Landrat Michael Fahmüller trotzdem ein Konzept erarbeitet werden, um möglichst viele Maßnahmen aus dem abgelehnten Antrag umzusetzen, dies sei nach Meinung der ÖDP-Kreisräte sehr erfreulich und begrüßenswert. „Unser Antrag stellt einen Beitrag dar, die Produktion heimischer Bio-Lebensmittel voranzubringen und somit einen Kerngedanken der Ökomodellregion umzusetzen“ so ÖDP-Fraktionsvorsitzender Sepp Rettenbeck und verweist in diesem Zusammenhang auf entsprechende Aussagen des Bayerischen Landwirtschaftsministeriums.

Auch beim erfolgreichen Volksbegehren „Rettet die Bienen/Artenvielfalt in Bayern“ wurde nach Ansicht der ÖDP-Fraktion immer wieder zu Recht von Seiten der Landwirtschaft darauf hingewiesen, dass eine Ausweitung des Öko-Landbaus „natürlich auch ein Steigerung der Nachfrage nach biologisch erzeugten Lebensmitteln brauche“. Die Förderung des ökologischen Landbaus in der Region seitens des Landkreises sei deshalb am besten dadurch zu erreichen, dass der Landkreis selber als Nachfrager nach Ökoprodukten auftrete. „Schon zur Bewerbung zur Ökomodellregion haben wir darauf hingewiesen, dass es gut und angebracht wäre, dass hier der Landkreis mit gutem Beispiel vorangeht“ so Sepp Rettenbeck.

Trotz der abgelehnten Bewerbung dennoch an einer Umsetzung möglichst vieler zielgerichteter Projekte zu arbeiten macht nach Auffassung der ÖDP-Kreisräte auch im Hinblick auf eine zukünftige Bewerbung zur staatlich anerkannten Ökomodellregion Sinn: „Diese Initiativen sind dann sicherlich positive Bausteine, um beim nächsten Mal erfolgreich zu sein“ so ÖDP-Kreisrätin Edith Lirsch. In diesem Kontext wäre es nach Überzeugung der ÖDP-Fraktion auch vorteilhaft und anzustreben, die Gemeinden erfolgreich mit ins Boot zu holen.

Unabhängig davon hat ÖDP-Fraktionsvorsitzender Sepp Rettenbeck Landrat Michael Fahmüller auch gebeten, beim Parkplatz am Krankenhaus in Eggenfelden dringend nachzubessern. Dieser „Kahlschlag“ sei für ihn völlig unverständlich.


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