ÖDP-Bezirksrat Urban Mangold bedauert das Ende der Eringer Linde

Die gefällte ortsbildprägende Linde in der Ortsmitte von Ering beschäftigt auch Politiker außerhalb des Landkreises: ÖDP-Bezirksrat Urban Mangold, der in Rotthalmünster aufgewachsen ist und als Kind in den Schulferien öfters ein paar Tage bei seiner Großmutter in Ering verbrachte, kam kürzlich zum Verwandtenbesuch in die Gemeinde - zufällig kurz nach dem Linde gefällt wurde. „Ich kann die Enttäuschung vieler Eringer Bürgerinnen und Bürger verstehen. Dieser alte Baum war ein Schatten spendendes Wahrzeichen der schönen Gemeinde Ering. Ich verbinde mit ihm Kindheitserinnerungen und bedauere sehr, dass nicht größere Anstrengungen unternommen wurden, um ihn zu erhalten und gesund zu pflegen“, meint der ÖDP-Politiker.

Mangold: „Unabhängig von dem Pilzbefall, über den in der Zeitung berichtet wurde, kann man jedenfalls feststellen, dass der Baum schon allein deshalb unter Stress stand und anfällig war, weil eine Regen undurchlässige Pflasterung rund um seinen Stamm als Gefälle angelegt war. Das Regenwasser konnte den Baum so kaum erreichen. In Passau haben wir eine geschwächte Linde, die als Natur-Einzeldenkmal ausgewiesen ist, vor ein paar Jahren dadurch retten können, dass ein ausreichender Streifen rund um den Stamm wasserdurchlässig angelegt und die Baumwurzeln mit Spezialnährstoffen versorgt wurden“, berichtet Mangold, der seit 2008 auch Zweiter Bürgermeister der Stadt Passau ist. „Ich hoffe für die Eringer Bürger, dass nun wenigstens ein Ersatzbaum gepflanzt wird, der tatsächlich zu einem gleichwertigen Baum heranwachsen kann“, so Mangold.

ÖDP-Bezirksrat Urban Mangold ist enttäuscht über die Fäll-Aktion in Ering. Mit der alten Linde verbindet er Kindheitserinnerungen.

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