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"Es droht eine dauerhafte, unerträgliche Situation"

Forderung nach langem Autobahntunnel - Verhandlungsbasis von Simbach stärken

Sepp Rettenbeck ist enttäuscht über die Aussagen von den CSU-Abgeordneten MdB Straubinger und MdL Wagle

Rottal-Inn.  „Dass die Stadt Simbach im Verkehr erstickt wie die beiden CSU-Abgeordneten MdB Max Straubinger und MdL Martin Wagle schreiben ist längst absehbar und auch eine Folge einer zwar üblichen, aber folgenschweren politischen Vorgehensweise“ kommentiert ÖDP-Fraktionsvorsitzender Sepp Rettenbeck die Antwort der beiden CSU-Abgeordneten auf einen Ortstermin der Grünen-Bundestagsabgeordneten Marlene Schönberger. Bereits 2012 habe die ÖDP-Fraktion im Kreistag auf diese Problematik hingewiesen mit der Aussage, dass „Simbach/Inn durch den weiteren Ausbau von Westen und von Osten sprichwörtlich in die Zange genommen wird“. Deshalb habe man auch Ende 2012 einen Antrag im Kreistag gestellt, „keine weiteren Ausbaumaßnahmen im Bereich Marktl – Pocking vorzunehmen, solange Simbach/Inn keine verbindlichen Zusagen für Tunnel bzw.  für eine Einhausung vorliegen“. Damals habe man auch darauf hingewiesen, dass Simbach/Inn hohe Forderungen an die Autobahnplaner gestellt habe und diese auch gerechtfertigt seien, da die A94 in erster Linie eine Transitautobahn sei. Darüber hinaus habe man im Kreistag zur Antragsbegründung gesagt: „Durch die laufenden Baumaßnahmen verschlimmere sich die Situation und die Verhandlungsbasis für die Stadt werde immer schlechter“. Leider sei jedoch dieser Antrag damals sehr deutlich abgelehnt worden.

 

Dagegen gebe es jetzt ein klares Bekenntnis von der Stadt Simbach/Inn und dem Rott-Inntaler Kreistag auf die lange Tunnelvariante um die Belastung für die Bürgerinnen und Bürger in Simbach so weit wie möglich zu minimieren. „Ich hätte mir gewünscht, dass die beiden CSU-Abgeordneten dies auch klar zum Ausdruck gebracht hätten und damit die Verhandlungsbasis von der Stadt Simbach gestärkt hätten“ so Sepp Rettenbeck. Auch wenn jetzt zehn Jahre später sicherlich eine schnelle Lösung für Simbach/Inn sehr dringlich ist, dürfen deswegen die berechtigten Interessen der gesamten Inntaler Bevölkerung nicht unter den Tisch fallen, ansonsten drohe „trotz Autobahn eine dauerhafte, unerträgliche Situation für die Bürgerinnen und Bürger“.

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