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ÖDP erinnerte mit Mahnwache an die 'Grenzen des Wachstums'

Am unteren Markt in Arnstorf v.l.n.r.: Stellvertretender Kreisvorsitzender Rainer Hausladen, Edmund Schäffler, Franz Zehentmeier, Kreisrat Sepp Rettenbeck und Alois Erber.

Arnstorf.Vor 50 Jahren hat der Club of Rome den Wissenschaftsklassiker „Die Grenzen des Wachstums“ veröffentlicht. Mit einer Mahnwache erinnerte die ÖDP Rottal-Inn an die zentrale Botschaft von Prof. Dennis Meadows aus dem Jahr 1972: Auf einem begrenzten Planeten kann es kein unbegrenztes Wachstum geben. Diese Erkenntnis sei „auch in Rottal-Inn noch nicht angekommen“.

 

„Eine Abkehr vom Dogma der vermeintlich notwendigen ständigen Konsumsteigerung findet sich leider auch nicht im Ampel-Regierungsprogramm. Deswegen wollen wir mit unserer Mahnwache daran erinnern, dass eigentlich schon vor 50 Jahren das Wesentliche gesagt wurde“, so stellvertretender ÖDP-Kreisvorsitzende Rainer Hausladen.

 

Geändert habe sich aber fast nichts: „Im Gegenteil: Der Konsum hat sich vervielfacht, der Verbrauch von Flächen und Ressourcen steigt zunehmend weiter. Gerade im Landkreis ist auf der B20 und der B12 bzw. künftigen A94 mit dem ständig steigenden Verkehr der Wahnsinn des immer mehr zu sehen“.

 

Das thematisiert die ÖDP trotz aller Dramatik auch mit einem komödiantischen Kurz-Film: Darin befindet sich das „Königlich Bayerische Amtsgericht“ plötzlich in der Gegenwart und in der Regierungszeit von Franz Josef Strauß und klärt die Frage „50 Jahre Grenzen des Wachstums“ – warum hat’s fast keiner gelesen? Zu sehen ab sofort auf www.oedp-rottal-inn.de.

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