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Pressemitteilung

ÖDP: Jetzt red i-Tag für Jugendliche

Bedarfsfeststellung zur Jugendhilfeplanung - Persönlich auf alle Jugendlichen zugehen

Rottal-Inn.  Um die Wünsche, Bedürfnisse und Interessen der Jugendlichen zu ermitteln, bringt die ÖDP-Kreistagsfraktion einen sogenannten ‚Jetzt red i-Tag‘ ins Gespräch. Hintergrund sind die Arbeiten einer Planungsgruppe auf Kreisebene zur Jugendhilfeplanung.


Von eben einem solchen Treffen berichtete ÖDP-Kreisrätin Barbara Engleder in einer jüngsten Sitzung der ÖDP-Kreistagsfraktion. Laut Engleder sei dabei die Bedarfsfeststellung mit den entsprechenden Einrichtungen und Diensten auf Gemeinde- und Kreisebene ein wichtiges Ziel. Dieser soll entsprechend den Vorgaben unter Berücksichtigung der Wünsche, Bedürfnisse und Interessen der jungen Menschen festgestellt werden. Deshalb stellte sich die ÖDP-Fraktion die Frage, „wie wir sowohl quantitativ als auch qualitativ am Besten an die Wünsche, Bedürfnisse und Interessen der jungen Menschen rankommen“ so Barbara Engleder in einem Schreiben an die zuständigen Stellen im Landratsamt und fügte hinzu: „Wir sind dabei der festen Überzeugung, dass wir alle erreichen wollen und auch von allen eine Rückmeldung bekommen wollen. Zugleich müssen wir dabei auf die Jugendlichen zugehen – nicht über ein Anschreiben, einer Einladung oder des Versendens eines Fragebogens. Wir sollten dagegen ganz persönlich auf die Jugendlichen zugehen!“ betont die ÖDP-Kreisrätin und macht mit einer rhetorischen Frage gleich einen Vorschlag: „Und wo könnten wir besser alle Jugendlichen erreichen als in der Schule?“


Und so sieht der konkrete Vorschlag von Barbara Engleder und der ÖDP-Kreistagsfraktion aus:  

„Vertreter der Gemeinden (Bürgermeister, Jugendbeauftragte) sollen sich mit den Schulen (Mittelschulen, Realschulen und Gymnasien) in Verbindung setzen, in denen Schülerinnen und Schüler aus ihren Gemeinden zur Schule gehen – dies kann selbstverständlich auch in Zusammenarbeit mit den zuständigen Landkreisstellen erfolgen (Jugendamt, Kreisjugendring). Ziel dieser Kontaktaufnahme soll sein, dass für alle Schülerinnen und Schüler ein ‚Jetzt red i-Tag‘ angeboten wird, an denen sie ihre jeweiligen Wünsche an die Vertreter der Gemeinde einbringen können. Dazu sollten die Schülerinnen und Schüler einer Schule jeweils nach Gemeindezugehörigkeit für rund zwei Schulstunden aufgeteilt werden. Selbstverständlich müsste dazu vorzeitig mit den Schulen Kontakt aufgenommen und für dieses Projekt gewonnen werden. Dieses Treffen der Gemeindevertreter könnte natürlich auch ganz gezielt mit einem Fragebogen begleitet werden“ so der Vorschlag der ÖDP-Fraktion.

Ein weiterer Vorteil von einer solchen Vorgehensweise wäre nach Auffassung der ÖDP-Fraktion, die Jugendlichen allgemein für politische Fragestellungen, Möglichkeiten aber auch Probleme einer Maßnahmenumsetzung zu sensibilisieren. Darüber hinaus gäbe es zudem die Chance, „den Jugendlichen ganz allgemein die Aufgabengebiete einer Kommune – also die Aufgabengebiete ihrer Kommune, ihrer Heimat – näher zu bringen“.

Barbara Engleder wünscht sich, für diesen Vorschlag offene Ohren zu finden. Natürlich könne man diesen Tag auch anders benennen – „doch die Grundidee finden wir sehr wichtig, effektiv und gegenüber den Jugendlichen sehr wertschätzend“ hebt Engleder hervor. Zudem wäre in Anlehnung des Slogans zur Bildungsregion Rottal-Inn ‚Kein Talent darf verloren gehen‘ hier das Motto ‚Kein Jugendlicher darf verloren gehen‘ passend und zutreffend.

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