Pressemitteilung
Pionier und Vordenker kämpft mit Bürokratie
Mehrwertsteuerwirrwarr - Sattelzüge fahren elektrisch - Besuch bei Hackschnitzelerzeugung in Gangkofen
Die Besuchergruppe mit Landratskandidat Sepp Rettenbeck (5. v.l.) und Firmenchef Karl Koppermüller mit Warnjacke
Gangkofen. „Ein echter Pionier, Vordenker und Praktiker“ so das Fazit von ÖDP/Parteifreie Bürger Landratskandidat Sepp Rettenbeck nach dem Besuch der Firma Hackschnitzelerzeugung Karl Koppermüller in Gangkofen.
Sichtlich beeindruckt zeigte sich die Besuchergruppe von Mitgliedern und Interssierten rund um den Wahlvorschlag ÖDP/Parteifreie Bürger zu den Kreistags- und Landratswahlen. Karl Koppermüller, selbst ein ehemaliger Kreisrat, beschrieb die Entwicklung des Unternehmens von den Anfängen bis heute. Aktuell arbeiten im Familienunternehmen neben Sohn und Ehefrau Sonja sechs Mitarbeiter im Betrieb.
Durch die Hackschnitzelerzeugung und -versorgung seines Unternehmens „werden 3,6 Millionen Liter Heizöl eingespart“ machte Karl Koppermüller deutlich. Rund 90 Prozent der Kunden befinden sich in einem Umkreis von 50 Kilometern. Zudem fahre der Fernverkehr, der fast ausschließlich aus Sattelzügen mit Schubboden bestehe, elektrisch, „hier ist die Entwicklung schon sehr gut und es funktioniert problemlos“ machte der Firmenchef deutlich. Die LKW’s werden dabei vor Ort „zweifach geladen“, einerseits mit Hackschnitzel und andererseits in nur 45 Minuten auch mit selbst erzeugtem Strom. Die Reichweite betrage im Sommer über 500 Kilometer und selbst jetzt im anhaltenden kalten Winter seien es noch konstant über 350 Kilometer.
Karl Koppermüller brachte jedoch schon deutlich zum Ausdruck, dass es ihm aufgrund der Rahmenbedingungen – Stichwort Bürokratie – nicht immer leicht gemacht werde. Unter anderem habe er und sein Büro beim Verkauf mit zwei verschiedenen, beim Einkauf mit drei oder teilweise sogar vier verschiedenen Mehrwertsteuersätzen auseinanderzusetzen. Dies rief bei anwesenden Kommunalpolitikern – neben Landratskandidat Sepp Rettenbeck waren auch die Kreisräte Albert Madl und Josef Lirsch, der 3. Bürgermeister von Unterdietfurt, Benno Seidl und die Gemeinderäte Gerhard Vilsmaier (Unterdietfurt) und Rainer Hausladen (Wurmannsquick) anwesend – großes Kopfschütteln hervor. Landratskandidat Sepp Rettenbeck nimmt dieses Beispiel jetzt zum Anlass, bei seiner Wahl zum Landrat bei der Wirtschaftsförderung des Landratsamtes eine Anlaufstelle schaffen zu wollen, die sich um konkrete, nicht nachvollziehbare Bürokratieauflagen kümmere. In Zusammenarbeit mit den Abgeordneten des Landes, Bundes und der EU solle dann auf „einen sinnvollen Bürokratieabbau hingewirkt werden“.
