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Pressemitteilung

Rainer Hausladen weiter an der Spitze der ÖDP

Brief an Söder wegen Standorte von Atom-Kleinstreaktoren - Neuwahlen bestätigen überwiegend das bisherige Führungsteam

Die neue Vorstandschaft v.l.n.r.: Albert Madl, Anton Müller, Josef Lirsch, Alois Erber, Rainer Hausladen, Irmgard Amann, Brunhilde Brunlehner und Sepp Rettenbeck (nicht auf dem Bild Gerhard Schmid)

Rottal-Inn. Bei den turnusmäßigen Neuwahlen im Rottaler Augustiner in Pfarrkirchen wurde neben dem Wurmannsquicker Marktrat Raiiner Hausladen auch seine Stellvertreterin und künftige Gemeinderätin Irmgard Amann aus Reut einstimmig bestätigt.

Auch bei den weiteren Wahlen der Führungsspitze des ÖDP-Kreisverbandes gab es nur wenige Veränderungen: So wird die Kasse weiterhin von Alois Erber aus Eggenfelden geführt und als Schriftführer fungiert für weitere zwei Jahre Anton Müller aus Julbach. Als Beisitzer gehören wie bisher Albert Madl, Sepp Rettenbeck und Josef Lirsch der Kreisvorstandschaft an. Ergänzt wird die Vorstandschaft mit den beiden neuen Beisitzern Gerhard Schmid aus Eggenfelden und Brunhilde Brunlehner aus Ering. Die Kasse wird wie bisher von Reinhard Muselmann und Gundi Warner geprüft.

Kreisvorsitzender Rainer Hausladen blickte in seinem Rechenschaftsbericht auf viele Termine zurück. Neben den zahlreichen Aktivitäten im Zusammenhang mit der Landrats- und Kreistagswahl erwähnte er vor allem die interessanten Besuche der Firma Hackschnitzelerzeugung Koppermüller in Gangkofen und Sonnendorfes in Schönau. Auch wenn man bei der Kreistagswahl leider Einbußen hinnehmen musste, zeigte sich Rainer Hausladen zuversichtlich, dass auch die neue vierköpfige ÖDP/Parteifreie Kreistagsfraktion sich konstruktiv mit vielen Initiativen in die Kreispolitik einbringen werde.

„Wir haben den Landkreis in der Vergangenheit aktiv mitgestaltet und wollen dies auch künftig tun“ unterstrich auch Fraktionsvorsitzender Sepp Rettenbeck, man sei „politisch erfolgreicher als bei den Wahlen“ gewesen. Als Beispiele erwähnte er dabei den Neubau des Hospiz, die Zurücknahme von unverständlichen Veränderungen bei Erwagus oder die Ökomodellregion. Auch für die Forderung nach einem Zeitplan für den Lückenschluss der A94 bei Simbach/Inn und der Elektrifizierung der Bahnlinie nach Simbach/Inn habe man im Kreistag eine einstimmige Mehrheit gefunden. Nicht unerwähnt ließ Sepp Rettenbeck auch das MVZ am Krankenhaus in Pfarrkirchen, das kürzlich seine 10-Jahres-Feier hatte. Man habe vor zehn Jahren gegen große Widerstände aber erfolgreich eine Sondersitzung des Kreistages initiiert, um den Weg für ein kommunales MVZ freizumachen.

Anlässlich des 40. Jahrestages der Atom-Katastrophe in Tschernobyl beschloss die Versammlung auch einen Brief an Ministerpräsident Markus Söder zu schicken. Darin bittet die ÖDP um Auskunft, wo die vom bayerischen Ministerpräsidenten geforderten Atom-Kleinstreaktoren entstehen sollen: „Muss ich damit rechnen, dass ein Kleinst-Atomreaktor in Eggenfelden, Pfarrkirchen, Simbach/Inn bzw. in unserem Landkreis Rottal-Inn entsteht“ fragt Kreisvorsitzender Rainer Hausladen in dem Schreiben. Zugleich fordert der ÖDP-Vorsitzende von Markus Söder „den Ausbau regenerativer Energieerzeugungsanlagen voranzubringen und Ihre Atompläne nicht weiter zu verfolgen“.

Als Delegierte für den Landesparteitag wurden Rainer Hausladen, Brunhilde Brunlehner, Irmgard Amann, Alois Erber, Karl Kagleder, Sepp Rettenbeck und Josef Lirsch gewählt. Für den Bezirksparteitag wurden Rainer Hausladen, Karl Kagleder, Brunhilde Brunlehner, Albert Madl, Anton Müller, Sepp Rettenbeck, Alois Erber, Reinhard Muselmann, Josef Lirsch und Irmgard Amann gewählt.

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