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Pressemitteilung

Rettenbeck: Großen Finanzprobleme kommen erst nach der Wahl

Landrat blendet Schattenseiten aus - Handlungsspielraum wird erheblich eingeschränkt

Sehen große Probleme auf die Kreisfinanzen zukommen (v.l.n.r.): Landratskandidat Sepp Rettenbeck und die Kreisräte und Kreistagskandidaten Edith Lirsch, Albert Madl, Barbara Engleder, Josef Lirsch und Marianne Watzenberger.

Rottal-Inn. „Die ganz großen finanziellen Herausforderungen und Probleme werden erst nach der Wahl auf den Landkreis zukommen“ so das Fazit von Landratskandidat und Fraktionsvorsitzenden Sepp Rettenbeck bei der Haushaltsbesprechung von ÖDP/Parteifreie Bürger im Gasthaus Göttler in Simbach/Inn.

Die Kreisumlage jetzt nicht zu erhöhen sei „vertretbar“ und vor allem der Tatsache geschuldet, dass es eine erhebliche Steigerung der Umlagekraft von fast 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr gebe. Zur Wahrheit gehöre deshalb auch, dass die Gemeinden aufgrund der Umlagekraftsteigerung in 2026  insgesamt 6,4 Mio. Euro mehr Kreisumlage an den Landkreis werden zahlen müssen. Zugute komme dem Landkreis außerdem, dass in den letzten Jahren Rücklagen aufgebaut wurden.

Die Pressemitteilung des Landrats habe jedoch nach Ansicht der Kreisräte von ÖDP/Parteifreie Bürger „die Schattenseiten komplett ausgeblendet“. So erhöhe sich die Verschuldung im laufenden Jahr „dramatisch“ von knapp 24 Mio. Euro auf 88 Mio. Euro. Und die Zinszahlungen werden sich innerhalb von nur drei Jahren von aktuell 0,5 Mio. Euro auf knapp 5 Mio. Euro verzehnfachen. Man müsse kein großer Prophet sein, dass der Handlungsspielraum des Landkreises speziell ab 2028/29 „erheblich eingeschränkt sein wird“.

Interessant wird nach Auffassung der Kreisräte von ÖDP/Parteifreie Bürger auch sein, wie die Regierung von Niederbayern auf diese Entwicklung in ihrer Würdigung des Kreishaushaltes als Aufsichtsbehörde reagieren werde.

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