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Pressemitteilung

Rettenbeck: Möglichkeiten eines verbesserten ÖPNV auf den Tisch bringen

Beschluss vom Herbst 2023 nicht umgesetzt - Basis für sachliche Entscheidung

Rettenbeck: Daten wären Grundlage für sachliche Entscheidung (Foto: Kreibich/PNP)

Rottal-Inn. Landratskandidat Sepp Rettenbeck (ÖDP/Parteifreie Bürger) drängt in einem Schreiben an Landrat Michael Fahmüller darauf, mögliche Alternativlösungen für ein verbessertes ÖPNV-Angebot im Landkreis erarbeiten zu lassen. Ein entsprechender Beschluss sei bereits im Oktober 2023 im Kreisausschuss beschlossen, jedoch bis jetzt nicht umgesetzt worden.

Derzeit werden Möglichkeiten eines verbesserten ÖPNV-Angebotes im Landkreis breit diskutiert heißt es eingangs in dem Schreiben:  „Dies ist auch gut so, wenngleich wir alle wissen, dass dies in unserem Flächenlandkreis eine große Herausforderung ist und je nach Angebot mit erheblichen Kosten verbunden ist“ betont Sepp Rettenbeck.

Von April 2018 bis März 2024 habe es in unserem Landkreis bereits einen Rufbus gegeben, im Raum Bad Birnbach und den umliegenden Gemeinden. Dieser sei jedoch wegen unverhältnismäßig hoher Kosten (bis zu 200 Euro/Fahrgast) eingestellt worden. Bereits im Oktober 2023, als der Rufbus schon auf der Kippe gestanden hätte, habe der Kreisausschuss beschlossen, dass die Verwaltung beauftragt wird, Alternativlösungen zu erarbeiten. Dieser Beschluss sei bis jetzt jedoch offensichtlich nicht umgesetzt worden bzw. sei seitdem in den Kreisgremien nichts dergleichen größer diskutiert worden. „Ich bitte Sie deshalb, mögliche Alternativlösungen nicht nur für den Bereich Bad Birnbach, sondern für den ganzen Landkreis erarbeiten zu lassen. Dann wäre es auch möglich, sach- und zielorientiert über ein verbessertes ÖPNV-Angebot zu diskutieren“ so der Landratskandidat und Fraktionsvorsitzende von ÖDP/Parteifreie Bürger Sepp Rettenbeck. Die Vorschläge sollten dabei nicht nur die verschiedenen Modelle (Rufbus, Fifty-Fify-Taxi, Mitfahr-App, Mitfahrportal…) und die finanziellen Auswirkungen darstellen, sondern wichtig wäre vor allem auch auf die Zielgruppen (Senioren, Auszubildende oder Freizeitangebot für Jugendliche/junge Erwachsene) einzugehen.

„Nachdem zwischenzeitlich schon zweieinhalb Jahre seit dem Beschluss bezüglich Darstellung von Alternativen vergangen sind, bitte ich Sie jetzt diese Alternativlösungen zeitnah aufzuzeigen. Ideal wäre es natürlich, dass dies bei den in Kürze beginnenden Haushaltsberatungen berücksichtigt werden könnte“ heißt es abschließend in dem Schreiben von Sepp Rettenbeck.

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