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Pressemitteilung

"So etwas darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben"

Krisen sind Nährboden für Rechtsextreme - Sorgen der Menschen ernst nehmen

Sepp Rettenbeck im Redezelt am Pfarrkirchner Stadtplatz

Rottal-Inn. Mit der Demokratie sei es wie mit einer Fußballmannschaft im Amateurbereich: Erst in schwierigen Zeiten erkenne man deren Intaktheit meinte bei der Kundgebung „Gemeinsam für mehr Demokratie“ in Pfarrkirchen ÖDP-Fraktionsvorsitzender Sepp Rettenbeck. Und schwierige Zeiten, die wir beispielsweise mit der Finanz-, Flüchtlings- und Klimakrise kennen, „sind ein Nährboden für Rechtsextremismus, sind ein Nährboden für eine Gesellschaft, die Feindbilder und Sündenböcke benötigt“ so der Fraktionsvorsitzende und mahnte: „So etwas darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben“. 

Zugleich beklagte er eine weiter zunehmende soziale Spaltung unserer Gesellschaft in arm und reich und deshalb müsse man die Sorgen der Menschen ernst nehmen: „Unzufriedenheit lässt sich nicht wegdemonstrieren. Längst nicht alle die AfD wählen, sind rechtsextrem“ so Rettenbeck. Deshalb müssten sich alle politischen Parteien schon fragen lassen, ob alles richtig gemacht werde.

In diesem Zusammenhang forderte er, „mehr für soziale Gerechtigkeit zu tun“ und die Schwächsten, Niedriglohnempfänger und Bürgergeldbezieher nicht gegenseitig ausspielen zu lassen.

Die AfD sei keine Alternative: Ihre Politik sei geprägt von Nationalismus und einer Hinwendung zu völkischem Hochmut. Außerdem will sie weiterhin mehr oder weniger bedenkenlos fossile Stoffe verbrennen, zeige keine Lösungsansätze zum Klimawandel auf und verfolge eine extreme neoliberale Wirtschafts- und Finanzpolitik, was die soziale Spaltung in unserer Gesellschaft noch weiter anheizen würde.

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